Land und Leute Argentinien
Klima
Argentinien durch ihre vielfältige Landschaftsformen geniest auch so von verschiedenen Klimas. Die Temperatur und die atmosphärischen Zyklen ändern sich von einer Region zur andern. Um sich genau über Klima und Ebbe und Flut zu erkundigen, wird empfohlen, die folgenden Websites zu besuchen:
www.smn.gov.ar und www.weather.com
Argentinien hat von tropischen Gebieten im äußersten Nordosten über subtropische im restlichen Norden und eine ausgedehnte gemäßigte Klimazone bis hin zu kalten Klimaregionen im Süden und in den Anden nahezu alle Klimazonen in einem Land vereint.
www.smn.gov.ar und www.weather.com
Argentinien hat von tropischen Gebieten im äußersten Nordosten über subtropische im restlichen Norden und eine ausgedehnte gemäßigte Klimazone bis hin zu kalten Klimaregionen im Süden und in den Anden nahezu alle Klimazonen in einem Land vereint.
- Nordwesten: der Nordwesten Argentiniens ist im Bereich der Anden trocken mit einer kurzen Regenzeit im Sommer. In ihr findet man die Hochwüste Puna, deren Westen zu den regenärmsten Gebieten der Welt zählt, sowie den Steppenhaften, unfruchtbaren Monte am Fuß der Anden in den Provinzen San Juan, Mendoza und La Rioja. Eine Abweichung von dieser Regel sind die subtropischen Nebelwälder in den Provinzen Tucumán, Jujuy und Salta die im Sommer extrem feucht, im Winter aber relativ trocken sind.
- Zentralnorden: der Gran Chaco im zentralen Norden ist zwar etwas feuchter, seine Niederschläge konzentrieren sich jedoch ebenfalls auf den Sommer, das gleiche gilt für die Region der Sierras Pampeanas in Zentralargentinien.
- Nordosten: der Nordosten sowie die Pampa-Region sind das ganze Jahr über feucht, wobei die höchsten Niederschlagsmengen im subtropischen Regenwald der Provinz Missiones zu finden sind.
- Südwesten: Süd-Patagonien und die Anden, sind ständig feucht und von der Temperatur kühl gemäßigt.
- Südosten: das patagonische Schichtstufenland ist sehr trocken und halbwüstenhaft. In dieser Region bestimmt der regelmäßig alle ein bis zwei Wochen vom Südwesten her blasende Pampero- Wind das Klima.
- Feuerland: ein Sonderfall ist das Klima in Feuerland, wo die Temperaturen in Sommer und Winter nur wenig auseinander liegen, es jedoch insgesamt sehr kühl ist und die Niederschlagsmengen relativ hoch sind.
Geographie
Argentinien nimmt den südlichen Teil des südamerikanischen Kontinents ein, am Ufer des Atlantischen Ozeans, der seine natürliche Grenze gegen Osten bildet. Im Norden grenzt es an Bolivien, Paraguay und Brasilien, im Westen an Chile, und mit Uruguay im Osten. Es ist das zweitgrößte Land Südamerikas und der 8. größte Land in der Weltordnung, mit einer Oberfläche von 2,78 Mio. qkm, erhebt Territorialanspruch auf 1,23 Mio. qkm Antarktis.
Argentinien kann man in vier physiografische Hauptzonen einteilen:
Argentinien kann man in vier physiografische Hauptzonen einteilen:
- Die Anden im Westen mit trockenen Flussbetten, Zahlreichen Weinfelder, mit hohen Berggletschern und eine sehr schöne Seegebiet.
- Das Tiefland im Norden mit ihre fruchtbare Boden und ihre subtropische Regenwäldern.
- Die Argentinische Pampa gelegen im Zentrum des Landes, charakterisiert sich für ihre Feucht- und Trockengebieten.
- Die Argentinische Patagonien mit ihren Gletschergebieten und ihre Steppen.
Geschichte
Argentinien wurde durch den Menschen etwa 15.000 v. Chr. besiedeln, dies erfolgte von Nordamerika aus. Die im Pamparaum des heutigen Argentinien ansässigen Stämme Het (Querandíes) und Tehuelches (Aonikenk und Gununaküna) waren bis zum Eintreffen der Spanier nicht sesshaft und besaßen auch keine nennenswert entwickelte Technologie. Die Stämme im Nordwesten des Landes hingegen z. B. die Diaguita praktizierten etwa ab der Zeit des frühen Mittelalters in Europa Ackerbau und Viehzucht und waren vor allem auf dem Gebiet der Architektur weit fortgeschritten. Im 13. und 14. Jahrhundert expandierte das Inka-Reich stark nach Süden und umfasste um 1450 weite Teile des Nordwestens Argentiniens bis in den Norden der heutigen Provinz Mendoza.
Americo Vespucio war die erste Europäer die im 1502 die Region erreichte. Das heutige Argentinien wurde im 16. Jahrhundert von den Spaniern aus zwei Richtungen kolonisiert. Von Peru aus nahmen sie die nordwestlichen Teile des Landes in Besitz, während andererseits vom Atlantik aus spanische Niederlassungen am Stromsystem des Río de la Plata gegründet wurden, darunter Buenos Aires, wo sich die Spanier im Jahre 1580 auf Dauer etablieren konnten, nachdem ein erster Versuch zur Gründung einer spanischen Siedlung dort im Jahre 1536 am Widerstand der indigenen Bewohner der Pampa gescheitert war.
Die Unabhängigkeit erlangte Argentiniens schließlich am 9. Juli 1816 in San Miguel de Tucumán. Zwischen 1816 und 1880 war die Entwicklung Argentiniens von Diktaturen und Bürgerkriegen geprägt. Die Jahre von 1880 bis 1912 waren durch die zahlreiche Einwanderung vor allem von Italienern und Spaniern gekennzeichnet, die sich in den Städten und in so genannten „Kolonien“ auf dem Land ansiedelten.
Das Jahrzehnte 1930 wurden „Década Infame“ genannt, da in der Zeit die Demokratie nur auf dem Papier existierte und Wahlbetrug an der Tagesordnung war. Im Laufe der ersten Hälfte der 40er Jahre gelang es dem Offizier Juan Domingo Perón, auf der Macht zu kommen. Zunächst Er belegte unter den Militärs das Arbeitsministerium und wurde wegen seiner weit reichenden Zugeständnisse an die Gewerkschaften schnell zu einem Volksheld in der Arbeiterklasse. Im Jahre 1946 wurde er zum Präsidenten gewählt.
Im Zweiten Weltkrieg war Argentinien offiziell neutral. Es sympathisierte zunächst mit den Achsenmächten, unterstützte gegen Kriegsende jedoch die Alliierten. Während des Krieges war Argentinien Zielland von Flüchtlingen aus Europa; nach dem Krieg fanden in Argentinien ebenso wie in anderen Staaten Lateinamerikas zahlreiche Nationalsozialisten und Faschisten Unterschlupf.
Unter Perón, der mit faschistischem Gedankengut sympathisierte, verfolgte Argentinien das Ziel, durch Zugeständnisse an die Arbeiter den Kommunismus abzuwehren. Ab seiner ersten Regierungszeit wurde die Industrialisierung des Landes, die nach der Weltwirtschaftskrise um 1930 begonnen hatte, vertieft und eine Importsubstitutionspolitik durchgesetzt. Im Jahr 1955 wurde er bei einem Putsch abgesetzt und floh ins Exil. Von 1966 bis 1973 gab es unter „Onganía“ und seinen Nachfolgern eine längere rechtskonservative Militärdiktatur, die jedoch nach Protesten der Bevölkerung 1973 schließlich aufgegeben wurde. Das Land fand kurzzeitig zur Demokratie zurück, der nach wie vor populäre Perón durfte wieder einreisen und konnte bald erneut an die Macht gelangen.
Die zweite Amtszeit Peróns von Oktober 1973 bis zu seinem Tod am 1. Juli 1974 brachte nur eine geringfügige Beruhigung in die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse Argentiniens. Nach seinem Tod wurde seine dritte Ehefrau, Isabel Perón, die er zur Vizepräsidentin gemacht hatte, auf Betreiben der peronistischen Partei als Präsidentin eingesetzt.
Die Zeit zwischen 1976 und 1978 wird als „Schmutziger Krieg“ bezeichnet. Unter den geschätzt 30.000 „Desaparecidos“ (Verschwundenen) befanden sich auch zahlreiche Studenten, deren Mütter sich zusammenschlossen, um auf dem Platz vor dem Regierungsgebäude (Plaza de Mayo) ungeachtet ihrer Selbstgefährdung zu demonstrieren und damit in die Geschichte eingingen.
1983 kehrte das Land zur Demokratie zurück. Der erste Präsident dieser Epoche war Raúl Alfonsín (UCR), der jedoch 1989 infolge einer schweren Wirtschaftskrise vorzeitig zurücktrat.
Die Präsidentschafts- und Parlamentswahl am 28. Oktober 2007 konnten die regierenden Peronisten, insbesondere die Wahlplattform Kirchners „Frente para la Victoria“ mit einem überwältigen Sieg gewinnen. Cristina Fernández de Kirchner tritt das Präsidentenamt am 10. Dezember 2007 an.
Americo Vespucio war die erste Europäer die im 1502 die Region erreichte. Das heutige Argentinien wurde im 16. Jahrhundert von den Spaniern aus zwei Richtungen kolonisiert. Von Peru aus nahmen sie die nordwestlichen Teile des Landes in Besitz, während andererseits vom Atlantik aus spanische Niederlassungen am Stromsystem des Río de la Plata gegründet wurden, darunter Buenos Aires, wo sich die Spanier im Jahre 1580 auf Dauer etablieren konnten, nachdem ein erster Versuch zur Gründung einer spanischen Siedlung dort im Jahre 1536 am Widerstand der indigenen Bewohner der Pampa gescheitert war.
Die Unabhängigkeit erlangte Argentiniens schließlich am 9. Juli 1816 in San Miguel de Tucumán. Zwischen 1816 und 1880 war die Entwicklung Argentiniens von Diktaturen und Bürgerkriegen geprägt. Die Jahre von 1880 bis 1912 waren durch die zahlreiche Einwanderung vor allem von Italienern und Spaniern gekennzeichnet, die sich in den Städten und in so genannten „Kolonien“ auf dem Land ansiedelten.
Das Jahrzehnte 1930 wurden „Década Infame“ genannt, da in der Zeit die Demokratie nur auf dem Papier existierte und Wahlbetrug an der Tagesordnung war. Im Laufe der ersten Hälfte der 40er Jahre gelang es dem Offizier Juan Domingo Perón, auf der Macht zu kommen. Zunächst Er belegte unter den Militärs das Arbeitsministerium und wurde wegen seiner weit reichenden Zugeständnisse an die Gewerkschaften schnell zu einem Volksheld in der Arbeiterklasse. Im Jahre 1946 wurde er zum Präsidenten gewählt.
Im Zweiten Weltkrieg war Argentinien offiziell neutral. Es sympathisierte zunächst mit den Achsenmächten, unterstützte gegen Kriegsende jedoch die Alliierten. Während des Krieges war Argentinien Zielland von Flüchtlingen aus Europa; nach dem Krieg fanden in Argentinien ebenso wie in anderen Staaten Lateinamerikas zahlreiche Nationalsozialisten und Faschisten Unterschlupf.
Unter Perón, der mit faschistischem Gedankengut sympathisierte, verfolgte Argentinien das Ziel, durch Zugeständnisse an die Arbeiter den Kommunismus abzuwehren. Ab seiner ersten Regierungszeit wurde die Industrialisierung des Landes, die nach der Weltwirtschaftskrise um 1930 begonnen hatte, vertieft und eine Importsubstitutionspolitik durchgesetzt. Im Jahr 1955 wurde er bei einem Putsch abgesetzt und floh ins Exil. Von 1966 bis 1973 gab es unter „Onganía“ und seinen Nachfolgern eine längere rechtskonservative Militärdiktatur, die jedoch nach Protesten der Bevölkerung 1973 schließlich aufgegeben wurde. Das Land fand kurzzeitig zur Demokratie zurück, der nach wie vor populäre Perón durfte wieder einreisen und konnte bald erneut an die Macht gelangen.
Die zweite Amtszeit Peróns von Oktober 1973 bis zu seinem Tod am 1. Juli 1974 brachte nur eine geringfügige Beruhigung in die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse Argentiniens. Nach seinem Tod wurde seine dritte Ehefrau, Isabel Perón, die er zur Vizepräsidentin gemacht hatte, auf Betreiben der peronistischen Partei als Präsidentin eingesetzt.
Die Zeit zwischen 1976 und 1978 wird als „Schmutziger Krieg“ bezeichnet. Unter den geschätzt 30.000 „Desaparecidos“ (Verschwundenen) befanden sich auch zahlreiche Studenten, deren Mütter sich zusammenschlossen, um auf dem Platz vor dem Regierungsgebäude (Plaza de Mayo) ungeachtet ihrer Selbstgefährdung zu demonstrieren und damit in die Geschichte eingingen.
1983 kehrte das Land zur Demokratie zurück. Der erste Präsident dieser Epoche war Raúl Alfonsín (UCR), der jedoch 1989 infolge einer schweren Wirtschaftskrise vorzeitig zurücktrat.
Die Präsidentschafts- und Parlamentswahl am 28. Oktober 2007 konnten die regierenden Peronisten, insbesondere die Wahlplattform Kirchners „Frente para la Victoria“ mit einem überwältigen Sieg gewinnen. Cristina Fernández de Kirchner tritt das Präsidentenamt am 10. Dezember 2007 an.
Politische Organisation
Parlamentarische Bundesrepublick. Es bestehen die Exekutive, Legislative und die Gerichtsgewalt. Das Land hat 23 Provinzen und dazu die Stadt von Buenos Aires, Haupstadt des Landes.
Bevölkerung
Es gibt mehr als 36 Millonen Einwohner, die Hälfte davon befindet sich in der Haupstadt und in der Provinz von Buenos Aires.
Wirtschaft
Die Argentinische Wirtschaft profitiert von zahlreichen Naturschätzen, aber traditionell es von der Landwirtschaft abgestimmt. Die wichtigsten Aktivitäten des Bevölkerung Argentiniens sind der Land-, Forstwirtschaft und der Fischerei.
Vor der Argentinischen Wirtschaftskrise, das Land wurde von der EU und die UNO als eine von den Industriestaaten gezählt. Argentinien hat Ende der achtziger Jahre eine markwirtschaftliche Reformkurs erlebt, da in der Zeit in Argentinien eine hohe Inflation und Stagnation erfolgte, Ergebnisse von erfolglosen Wirtschafsplanen die bis dahin geführt wurden.
Anfang der 20. Jahrhundert war einer der Länder die mit sehr Gute Wirtschaftliche Perspektiven auf der Welt gestanden war, aber heute zu Tage Argentinien erlebt eine Stagnation wie eine von der Länder in Südamerika. Zwischen 1998 und 2002 fiel daher das Land erneut in eine schwere Wirtschaftskrise, in der die Wirtschaftskraft um 20 % zurückging. In 2003 verbuchte Argentinien ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes in Höhe von +8,7 % gegenüber −10,9 % im Jahr 2002.
Trotzdem durchläuft Argentinien noch immer eine schwere Wirtschafts- und Finanzkrise. Entgegen langläufiger Meinung besitzt Argentinien eine sehr breit gefächerte Wirtschaftsstruktur mit einer starken Energierohstoffbasis (Erdgas, Erdöl, Wasserkraft). Außerdem eine bedeutende Verarbeitungsindustrie und die Landwirtschaft, als wichtigsten Sektor.
Vor der Argentinischen Wirtschaftskrise, das Land wurde von der EU und die UNO als eine von den Industriestaaten gezählt. Argentinien hat Ende der achtziger Jahre eine markwirtschaftliche Reformkurs erlebt, da in der Zeit in Argentinien eine hohe Inflation und Stagnation erfolgte, Ergebnisse von erfolglosen Wirtschafsplanen die bis dahin geführt wurden.
Anfang der 20. Jahrhundert war einer der Länder die mit sehr Gute Wirtschaftliche Perspektiven auf der Welt gestanden war, aber heute zu Tage Argentinien erlebt eine Stagnation wie eine von der Länder in Südamerika. Zwischen 1998 und 2002 fiel daher das Land erneut in eine schwere Wirtschaftskrise, in der die Wirtschaftskraft um 20 % zurückging. In 2003 verbuchte Argentinien ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes in Höhe von +8,7 % gegenüber −10,9 % im Jahr 2002.
Trotzdem durchläuft Argentinien noch immer eine schwere Wirtschafts- und Finanzkrise. Entgegen langläufiger Meinung besitzt Argentinien eine sehr breit gefächerte Wirtschaftsstruktur mit einer starken Energierohstoffbasis (Erdgas, Erdöl, Wasserkraft). Außerdem eine bedeutende Verarbeitungsindustrie und die Landwirtschaft, als wichtigsten Sektor.
Währung
Peso. Es gibt Geldscheine von 2, 5, 10, 20, 50 und 100 Pesos und Gelstücke von 1 Peso und von 1, 5, 10, 25 und 50 Centavos (Pfennige).
Religion
Der Katholizismus ist in Argentinien der Staatsreligion und genießt nach der Verfassung einen bevorzugten Status.
In Argentinien etwa 90 % der Bevölkerung sind römisch-katholische gläubiger. Nebenan bestehen offiziell über 2500 registrierte Kulte und Religionen. Dabei Protestantismus 6%, Judentum2%, Islam und auch zum Beispiel der Pachamama-Kultus im Nordwesten Argentiniens der durch Verschmelzung von christlicher Gläubiger mit der Religion und der Ureinwohner entstand.
In Argentinien etwa 90 % der Bevölkerung sind römisch-katholische gläubiger. Nebenan bestehen offiziell über 2500 registrierte Kulte und Religionen. Dabei Protestantismus 6%, Judentum2%, Islam und auch zum Beispiel der Pachamama-Kultus im Nordwesten Argentiniens der durch Verschmelzung von christlicher Gläubiger mit der Religion und der Ureinwohner entstand.
Natur
Argentinien durch die sehr unterschiedlichen Klimazonen variieren auch die Vegetation und die Tierwelt sehr stark. Insgesamt sind ca. zwölf Prozent der Landfläche bewaldet.
Im Norden, in den warmfeuchten tropischen und subtropischen Regenwäldern wachsen tropische Pflanzen, wie z.B. Rosenhölzer, Palisander und Quebracho-Bäume, aus denen Gerbsäure gewonnen wird, aber auch Palmen. Der ebenfalls im Norden befindliche Gran Chaco verfügt über eine savannenartige Vegetation, welche von den Algarrobo-Bäumen dominiert wird, sowie auch Quebracho. Der Süden und Osten des Chaco mit seinem milderen Klima wird intensiv landwirtschaftlich genutzt.
Im tropischen Norden ist die Tierwelt besondert vielfältig, hier kann man hauptsächlich verschiedene Affenarten, Jaguare, Pumas, Ozelots, Waschbären, Nasenbären, Ameisenbären, aber auch Tapire, Nabelschweine, Reptilien, Schlangen und Kaimane begegnen. Hier sind auch Kolibris, Flamingos und Papageien zu finden.
Die Argentinische Pampa ist geprägt von ausgedehnten Graslandschaften mit verschiedensten Gräsern. Von Eukalyptus, amerikanischen Platanen und Akazien abgesehen, finden sich hier keine Bäume.
Die Patagoniesche Landschaft liegt im Schatten der Anden, und die Vegetation ist den trockeneren Gegebenheiten angepasst. Hier herrschen die Gräser vor und man findet Gürteltiere, Mähnenwölfe, Pampashirsche, -füchse, -katzen, Nandus, sowie Falken und Reiher.
In den Anden und auf Feuerland finden sich ausgedehnte Nadelwälder mit Zypressen, Kiefern, Fichten, Zedern und anderen Nutzhölzern. Die Blüte des Ceibos ist als so genannte „nationale Blume“ eines der Nationalsymbole.
In den Anden trifft man die wilden Lamas, Guanakos und Vikunias, sowie den Andenkondor. Andere Raubtiere die hier zu finden sind die Bergkatze, der Puma und der Andenschakal. An Salzseen finden sich häufig Zugvögel wie Flamingos.
In Patagonien und Feuerland ist das Tierwelt artenärmer. Auch hier leben Pumas, Nandus und Guanakos; der Pudú ist ein kleiner Hirsch der südlichen Anden. Auf Feuerland nisten zudem Kormorane. Die patagonischen Küsten beherbergen Magellanpinguine, Seelöwen und Robbenkolonien. Die Küstengewässer Argentiniens beherbergen unter anderem Wale, Orcas und Delfine, daneben Seehechte, Sardinen, Makrelen und Dorados.
Im Norden, in den warmfeuchten tropischen und subtropischen Regenwäldern wachsen tropische Pflanzen, wie z.B. Rosenhölzer, Palisander und Quebracho-Bäume, aus denen Gerbsäure gewonnen wird, aber auch Palmen. Der ebenfalls im Norden befindliche Gran Chaco verfügt über eine savannenartige Vegetation, welche von den Algarrobo-Bäumen dominiert wird, sowie auch Quebracho. Der Süden und Osten des Chaco mit seinem milderen Klima wird intensiv landwirtschaftlich genutzt.
Im tropischen Norden ist die Tierwelt besondert vielfältig, hier kann man hauptsächlich verschiedene Affenarten, Jaguare, Pumas, Ozelots, Waschbären, Nasenbären, Ameisenbären, aber auch Tapire, Nabelschweine, Reptilien, Schlangen und Kaimane begegnen. Hier sind auch Kolibris, Flamingos und Papageien zu finden.
Die Argentinische Pampa ist geprägt von ausgedehnten Graslandschaften mit verschiedensten Gräsern. Von Eukalyptus, amerikanischen Platanen und Akazien abgesehen, finden sich hier keine Bäume.
Die Patagoniesche Landschaft liegt im Schatten der Anden, und die Vegetation ist den trockeneren Gegebenheiten angepasst. Hier herrschen die Gräser vor und man findet Gürteltiere, Mähnenwölfe, Pampashirsche, -füchse, -katzen, Nandus, sowie Falken und Reiher.
In den Anden und auf Feuerland finden sich ausgedehnte Nadelwälder mit Zypressen, Kiefern, Fichten, Zedern und anderen Nutzhölzern. Die Blüte des Ceibos ist als so genannte „nationale Blume“ eines der Nationalsymbole.
In den Anden trifft man die wilden Lamas, Guanakos und Vikunias, sowie den Andenkondor. Andere Raubtiere die hier zu finden sind die Bergkatze, der Puma und der Andenschakal. An Salzseen finden sich häufig Zugvögel wie Flamingos.
In Patagonien und Feuerland ist das Tierwelt artenärmer. Auch hier leben Pumas, Nandus und Guanakos; der Pudú ist ein kleiner Hirsch der südlichen Anden. Auf Feuerland nisten zudem Kormorane. Die patagonischen Küsten beherbergen Magellanpinguine, Seelöwen und Robbenkolonien. Die Küstengewässer Argentiniens beherbergen unter anderem Wale, Orcas und Delfine, daneben Seehechte, Sardinen, Makrelen und Dorados.
Küche
Argentinien ist Weltbekannt für ihre Steaks, das argentinische Fleisch ist das Beste und wahrscheinlich das von Reisenden bevorzugte Essen. Es stellt den Hauptbestandteil der Ernährung der Argentinier dar. Die Esskultur Argentiniens hat Inbegriff das Rindfleisch, der traditionelle Asado oder Parrillada auf einem Holz- oder Holzkohlegrill zubereitet. Weitere Spezialitäten sind z.B. der „Locro“, ein Maiseintopf mit zahlreichen würzigen Zutaten, und die „Empanadas“, gefüllte Teigtaschen, die sehr zu empfehlen sind.
Ein besonderes und charakteristisches Getränk Argentiniens ist der Mate, der auch in den Nachbarländern Uruguay und Paraguay getrunken wird. Das ist eine Heißgetränke aus „Yerba Mate“ (herben Kräutern), dies wird durch einen Strohhalm und zumeist in geselliger Runde von alle getrunken. Außerdem Argentinien besitzt zahlreiche und große Weinanbaugebiete, die eine hervorragende Weine Weltweit liefert. Andere Spezialität Argentiniens ist auch der „Dulce de Leche“.
Ein besonderes und charakteristisches Getränk Argentiniens ist der Mate, der auch in den Nachbarländern Uruguay und Paraguay getrunken wird. Das ist eine Heißgetränke aus „Yerba Mate“ (herben Kräutern), dies wird durch einen Strohhalm und zumeist in geselliger Runde von alle getrunken. Außerdem Argentinien besitzt zahlreiche und große Weinanbaugebiete, die eine hervorragende Weine Weltweit liefert. Andere Spezialität Argentiniens ist auch der „Dulce de Leche“.
Gesundheit
Vorgeschriebene Impfungen
Keine bei Einreise direkt aus Europa.
Gelbfieber bei Einreise aus INFEKTIONSGEBIETEN
Empfohlene Impfungen
Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus.
Zusätzliche wird eine Gelbfiberimpfung in manche Provinzen empfohlen.
Für weitere Information siehe www.rki.de
Malaria
Risiko nur regional, dort allgemeine Schutzmassnahmen. Medikament (Standby-Therapie) zur Behandlung von Malaria mitführen. Die Übertragung erfolgt hauptsächlich in den Monaten Oktober bis Mai durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Ein geringes Malariarisiko besteht in den ländlichen Gebieten im äußersten Norden in den tiefer gelegenen ländlichen Grenzgebieten zu Bolivien und zu Paraguay, alle anderen Landesteile sind malariafrei.
Keine bei Einreise direkt aus Europa.
Gelbfieber bei Einreise aus INFEKTIONSGEBIETEN
Empfohlene Impfungen
Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus.
Zusätzliche wird eine Gelbfiberimpfung in manche Provinzen empfohlen.
Für weitere Information siehe www.rki.de
Malaria
Risiko nur regional, dort allgemeine Schutzmassnahmen. Medikament (Standby-Therapie) zur Behandlung von Malaria mitführen. Die Übertragung erfolgt hauptsächlich in den Monaten Oktober bis Mai durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Ein geringes Malariarisiko besteht in den ländlichen Gebieten im äußersten Norden in den tiefer gelegenen ländlichen Grenzgebieten zu Bolivien und zu Paraguay, alle anderen Landesteile sind malariafrei.